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Dr. Michael Leu und die Mitarbeiter
Effektive und effiziente Hilfe für ZahnarztPhobie-Patienten
Von der normalen Zahnmedizin zu den DIRECTIVES der 3TT-OLA-ITN®
Eigentlich wollte Dr. Leu nie Zahnmedizin studieren. Doch er gab dem
Wunsch seines Vaters nach und widmete sich als Zahnarzt mit Vorliebe den extremen und
außergewöhnlichen Fällen.
Der praxiseigene OP seiner Zahnarztpraxis in den 80er Jahren gehörte
zu den ersten seiner Art in einer deutschen Zahnarztpraxis. Die von Leu konzipierte Praxis
mit 12 Sprechzimmern, 2 OPs und einem Labor mit mehreren Spitzen-Zahntechnikern war
ungewöhnlich großzügig, schön und modern. Die Besucher kamen bis aus den USA, um sich
diese Praxis anzusehen.
Dr. Leu wollte damals die erste Spezialistin für Kinder-Zahnmedizin
( von der amerikanischen Armee) in Deutschland in dieser Praxis beschäftigen. Die
Standes-Organe verhinderten das.
Dr. Leu wollte für die Kinder einen Fahrdienst einrichten,
damit die nicht mit dem Fahrrad auf den gefährlichen Landstrassen zur Praxis
mussten. Die Standes-Organe verhinderten das.
Mehrere Zahnärzte – zu dieser Zeit ein Novum in der freien Praxis
– arbeiteten in dieser Praxis. Daher wurde es als Zahnärzte-Haus bezeichnet.
Die Standes-Organe verhinderten das.
In seiner langjährigen Arbeit als Zahnarzt in München interessierte
sich Dr. Michael Leu in erster Linie für komplexe Behandlungsfälle. Das brachte es mit sich,
dass immer die neuesten und modernsten Behandlungsmöglichkeiten in den Praxisalltag integriert
wurden.
Zunächst wurden in Narkose vor allem Weißheitszahn-Extraktionen,
umfangreiche chirurgische Sanierungen und große Implantationen durchgeführt. Bald fragten
Zahnärzte aus der Umgebung, in der Umgebung liegende Krankenhäuser und Einrichtungen für
Schwerbehinderte um Hilfe bei der zahnärztlichen Behandlung von extrem schwierigen Patienten
nach. Die ersten zahnmedizinischen Narkose-Sanierungen waren die Folge.
Zu dieser Zeit waren die Vollnarkosen wesentlich risikoreicher als heute.
Man musste die Narkose unbedingt kurz halten, obwohl der Behandlungsbedarf meist umfangreich,
oft sogar sehr umfangreich war. Zahnärztliche Voruntersuchungen waren bei Schwerbehinderten
gar nicht möglich. Es musste daher sehr schnell ein Überblick über den Behandlungs-Bedarf gewonnen
werden geschaffen und nach Prioritäten gegliedert werden. Nach Möglichkeit war alles in einer
einzigen Narkose abzuwickeln, weil die eben damals noch gefährlich war und der Gesundheit
schadete.
Das bedeutete, dass
- in Narkose unbedingt alles gemacht werden musste, was dem Patienten erkennbar
Probleme bereitete.
- eine weitere Narkose erst nach einer Pause von mindestens vier Wochen möglich war.
- man unter enormen Zeitdruck stand (man hatte damals maximal 4 Stunden NarkoseZeit
zur Verfügung – heute 7 Stunden).
- man alle zahnärztlichen Routinen neu überdenken und neu optimieren musste.
- man ein striktes Zeitmanagement entwickeln und einhalten (!!!) musste.
Dabei entdeckte Dr. Leu – eher zufällig – einen entscheidenden Fortschritt
– sozusagen einen Behandlungstrick:
Wenn man keine Lokalanästhesie während der Narkose gibt hat das zur Folge,
dass die Patienten kaum mehr postoperative Schmerzen und Schwellungen hatten!!!
Im Jahre 1997 sprach ihn eine sehr ängstliche junge Frau an, ob er auch sie
unter Vollnarkose zahnärztlich behandeln würde, da sie panische Angst vor der Zahnbehandlung habe.
Zahnärztliche Behandlungen in Narkose waren damals noch wesentlich verpönter als heute!
Ein paar Wochen nach der Behandlung in Vollnarkose erzählte die Patientin Dr.
Leu, dass ihre Angst so gut wie verschwunden war. Diese junge Frau war eine Medizinstudentin,
die seinerzeit gerade ihre Doktorarbeit in der Angstambulanz der Psychiatrie an der LMU in München
schrieb. Diese Patientin hatte also von Berufs wegen mit Phobien zu tun. Für sie war das Ergebnis
allerdings alles andere als normal. Sie war höchst erfreut und erstaunt. Sie fragte Ihren Professor,
wie das wohl zu erklären sei.
Erstaunt über diese Aussage wurde Dr. Leu selbst neugierig und nahm dies als
Anlass, sich genauer dem Problem der ZahnarztPhobie und deren Behandlung zu widmen. Dies war der
Zeitpunkt, als klar wurde, dass es neben der üblichen ZahnarztAngst auch eine ZahnarztPhobie gab.
Diese hatte in der WHO-Liste der Krankheiten sogar eine eigene Bezeichnung: ICD 10, F40.2 und wurde
unter den mental disorders gelistet.
Die Nachfrage nach diesen Behandlungen stieg und die Patienten kamen aus dem
ganzen Bundesgebiet. Es lag also nahe kooperationswillige Kollegen in den diversen Städten zu suchen,
um den Patienten die Reise nach München zu ersparen.
1997 gründete Dr. Michael Leu mit einigen Zahnärzten die Deutsche Gesellschaft
für Zahnbehandlungsphobie e.V.
Auf diese Weise bekam Leu tiefe Einblicke in die Arbeitsweise der Kollegen.
Das war der Anlass das eigene Leu-Verfahren im Sinne des Patienten-Wohls und der
Patienten-Sicherheit zu normieren. Die Kollegen wurden gebeten diese Verfahrensweisen zu
übernehmen bzw. ihre Professionalität deutlich zu verbessern. Dies war der Anfang der
DreiTermineTherapie.
1998 bekam Dr. Leu ein Schreiben von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In
einem Test-Fragebogen ging es um die Frage, inwieweit schwere Operationen allgemein und
kulturübergreifend die Lebensqualität der Patienten beeinflussen.
Diesen Fragebogen testete Dr. Leu an seinen Angstpatienten. Die Resonanz war
erschütternd und beeindruckend zugleich. Es stellte sich heraus, dass die Angst vorm Zahnarzt so
bedrückend war, dass zum Teil ein normales Leben nicht mehr möglich schien. Der Leidensdruck der
Angstpatienten war so groß, dass Familienleben, Beruf, Freundeskreis, gesellschaftliche Aktivitäten
und Sexualität darunter litten.
Die Lebensqualität war teilweise so extrem beeinträchtigt, dass der Unterschied
der ZahnarztPhobie zur normalen ZahnarztAngst unübersehbar war.
Diese Erkenntnisse gelangten über betroffene Patienten an die Medien: Hier
ist endlich ein Zahnarzt, der versucht, uns zu verstehen. Hier ist ein Zahnarzt, der nicht mit
erhobenem Zeigefinger von Zahnpflege spricht. Denn immer wieder hatte Dr. Leu in seiner Praxis
auch Patienten, die eine perfekte Zahnpflege vorweisen konnten, aber trotzdem kaputte Zähne und
riesige Angst vor der Behandlung hatten. Der Verdacht lag nahe, dass die Ursache für diese
Krankheit - die ZahnarztPhobie - vielleicht nicht nur nicht nur auf negative Erlebnisse bei
Zahnärzten zurück zu führen sei. Der Verdacht entstand, dass möglicherweise bisher unbekannte
Ursachen bei dieser Krankheit eine Rolle spielen.
Im Jahre 2000 gründete Dr. Leu in München die erste Spezialpraxis zur
Behandlung von ZahnarztPhobie-Patienten. Angstpatienten aus dem ganzen Bundesgebiet kamen in die
Praxis, um sich in Vollnarkose behandeln zu lassen.
Diese Spezialisierung brachte wegweisende Erkenntnisse.
Dr. Leu hat bei der Behandlung der vielen Angstpatienten beobachtet, dass
- fast alle ZahnarztPhobie-Patienten ein Malokklusions-Problem haben
- fast alle ZahnarztPhobie-Patienten ganz normale Patienten werden, wenn man das
Malokklusions-Problem beseitigen kann
- fast alle ZahnarztPhobie-Patienten zu ganz normalen ZahnarztAngst-Patienten werden,
wenn man sie in Narkose unter Beachtung der Malokklusion saniert werden
- dass man diese Entwicklung vom ZahnarztPhobie-Patienten zum normalen ZahnarztAngst-Patienten
ziemlich sicher vorhersagen kann.
Malokklusion ist ein – hier vereinfachend beschriebener - Begriff für
komplizierte Sachverhalte im Zahn-, Mund-, Kiefergelenk- und Muskelbereich. Das System aus
Zähnen, sehr kräftigen Kaumuskeln, Kiefergelenken u.s.w. funktioniert nicht harmonisch
miteinander. Im Rahmen der 3TT-OLA-ITN® wird die Harmonisierung der diversen FunktionsBereiche
angestrebt.
Diese beiden Behandlungstricks – das Weglassen von Lokalanästhetika und die
Korrektur des Fehlbisses – machen das Einzigartige und Besondere der Behandlungsmethode von Dr.
Leu aus.
Gemeinsam mit erfahrenen Anästhesisten entwickelte er die DreiTermineTherapie
und die OLA-ITN-Narkosetechnik.
Diese Methoden erwiesen sich als Meilenstein bei der Behandlung von extremen
Angstpatienten. Da die Ergebnisse so besonders eindrucksvoll sind, wurde ein Namensschutz für das Verfahren beantragt: 3TT-OLA-ITN®.
Mit dieser Operationsmethode sind Patienten mit extremer Zahnarztangst in drei
Terminen effektiv und schonend behandelbar. Die meisten sind schon am dritten Termin ( T3 ) ganz
normale Patienten. Sie können am Heimatort wieder zum normalen Zahnarzt gehen.
Im Jahr 2002 war es unter der Leitung von Dr. Leu gelungen der breiten
Öffentlichkeit erstmalig zu zeigen, was ZahnarztPhobie konkret bedeutet: Der Fall
Herold!
Diese und zahlreiche neuere Dokumentationen sind bislang ziemlich einzigartig.
Diese TV-Dokumentationen wurden seither von vielen TV-Sendern gezeigt: CNN in Amerika, TeleM1 in der Schweiz oder auf dem europaweit zu empfangenden Fernsehsender ARTE.
In den folgenden Jahren haben sich eine Vielzahl von Medien bei Dr. Leu über
das Thema ZahnarztPhobie informiert und der Öffentlichkeit die teilweise dramatischen
Lebensumstände der Zahnarztphobiker dokumentiert. So wurde bekannt, dass zerstörte Zähne in
Verbindung mit ZahnarztPhobie noch lange kein Hinweis sind auf Zugehörigkeit zu niedrigeren
und/oder ungebildeten Gesellschaftsschichten.
Zunächst bot Dr. Leu die 3TT-OLA-ITN® nur in München an. Der Grund: man
durfte nur in einer (!!!) Praxis behandeln.
In den nachfolgenden Jahren wuchs die Publizität der Krankheit „ZahnarztPhobie“.
Derzeit pro Monat werden mehr als 100 000 Besucher auf der Internetseite
www.ZahnarztAngst.de
registriert!
So ergab sich Notwendigkeit den ZahnarztPhobie-Patienten Anlaufstationen in
Deutschland und schließlich auch in vielen anderen Ländern anzubieten.
Dr. Leu besuchte eine Vielzahl von außerordentlichen Praxen in sehr guten
City-Lagen. Ein Ziel war dabei neben geeigneten Standorten auch geeignete Zahnärzte ausfindig
zu machen. Die ganz große und überwiegende Mehrheit der Zahnärzte eignet sich leider weder für
den Umgang mit ZahnarztPhobie-Patienten und noch viel weniger für die komplexe zahnärztliche
Behandlung dieser Kranken!
Aus den regionalen Anfängen entstand ein europaweites Netzwerk mit absoluten
Spitzen-Leuten:
Gentle Dental Office® Group
In der Gentle Dental Office® Group sammelte Dr. Leu im Laufe der Zeit normale Zahnärzte,
die unter seiner Anleitung begannen ZahnarztPhobie-Patienten nach der OLA-ITN-Technik zu behandeln.
Dazu gesellten sich mehrsprachige Spitzenkönner aus verwandten Bereichen (Kieferchirurgen,
Implantologen, Prothetiker für ästhetische Spitzenleistungen, dazu Anästhesisten mit besonders
guter Ausbildung).
Erstklassige Mitarbeiter/Innen in diversen Büros (Hamburg, Berlin, Leipzig,
Zürich,….) sorgen für den reibungslosen Ablauf der 3TT-OLA-ITN® (Beratung, Terminierung,
Nachsorge, Weiterbehandlungen,..)
Im Jahr 2008 erreichen die Mitarbeiter der Gentle Dental Office® Group täglich 80 bis 100
Anfragen aus ganz Europa.
Dr. Michael Leu ist im Who is Who der Bundesrepublik Deutschland aufgeführt
Schlusswort Dr. Michael Leu:
Die Dankbarkeit der Patienten ist nahezu einmalig – wie man in den
PatientenBerichten auf der Homepage nachlesen kann.
Der Widerstand, die Öffentlichkeit auf die Möglichkeit zahnärztlicher Behandlungen in ambulanter Vollnarkose aufmerksam zu machen, kam immer aus dem Bereich der Standes-Organisationen und der Versicherungen.
In Deutschland ist der Widerstand der Standes-Organisationen vor allem von klugen Gerichten gebrochen worden.
Eines der Ziele der Deutschen Gesellschaft für Zahnbehandlungsphobie (Präsident Dr. Michael Leu) ist es u.a. den GKVs Hilfe für die gesetzlich Versicherten abzuringen. Derzeit gibt es für den GKV-Patienten keine Bezuschussung für die 3TT-OLA-ITN®. Derzeit müssen GKV-ZahnarztPhobie-Patienten durch die Mühle langwieriger Einzelbehandlungen. Diesen Patienten wird sonst keine finanzielle Hilfe gewährt.
Im Ausland sind es die französischsprachigen Regionen, in denen man sich eine besondere Rückständigkeit gegen die zahnärztliche Behandlung in Narkose leistet.
In England ist der Tiefpunkt der Rückständigkeit in diesem Bereich zu Hause. Ersatzweise lässt man die Sedation hemmungslos zu. Deren Risiken und Einschränkungen werden klein geredet bzw. mißachtet.
Dr. Michael Leu / 04.08.2011
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